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Presse-Mitteilung

Auch SEETOURS nimmt HORSTMANN & PARTNER Objekttextilien an Bord

Mit dem größten Auftrag seit Firmengründung 1982 startete Horstmann & Partner in das Jahr 2002. Ende Dezember erteilte die deutsche Tochtergesellschaft der P & 0 Princess Cruises international Ltd., Southhampton, den Auftrag für die Ausrüstung von sechs Schiffsneubauten: AIDAvita, A'ROSA BLU, A'ROSA BELLA und A'ROSA DONNA mit insgesamt ca. 4.800 Betten werden im April/Mai 2002 in Dienst gestellt, die AIDA 3 und A'ROSA 3 folgen im Frühjahr 2003.

Bereits mit den Neubauten der CS AIDA (1996) und MS DEUTSCHLAND (1998) sowie des Hapag-Lloyd-Flaggschiffs MS EUROPA (1999) konnte Horstmann & Partner in diesem hartumkämpften Markt auf sich aufmerksam machen.

Wenn die Reederei PETER DEILMANN, Neustadt/Holstein, im März mit der FREDERIC CHOPIN das 14. Schiff in Dienst stellt, wird auch hier die gesamte textile Ausstattung von HORSTMANN & PARTNER geliefert.

Spezialisiert auf die Bereiche Hotel und Schiffsausrüstung repräsentiert H & P die Innovationsfreude, Kompetenz und Zuverlässigkeit der deutschen Textilindustrie. Das Angebot umfasst Matratzen, Zudecken, Kopfkissen, Flachgewebe (Bettwäsche, Tischdecken), Frottiertücher und Bademäntel in allen Qualitäts- und Preissegmenten.

Für die neuen SEETOURS-Schiffe hat man sich etwas besonderes einfallen lassen: Das Gewebe für die ca. 8.000 Tischdecken, 18.000 Tischsets und 42.000 Servietten wird in weiß und 4 Sonderfarben geliefert, die den Flaggenfarben der Mittelmeer-Anrainerstaaten entsprechen. Je nach Zielhafen, werden die Tische dann in den Landesfarben eingedeckt. Damit die Farben auch nach vielen Wäschen noch leuchten, bekommt das Gewebe eine koch- und chlorfeste Spezialausrüstung.

"Wir gehören nicht unbedingt zu den Billiganbietern", so der H & P - Geschäftsführer Horst J. Horstmann. "Unsere Reputation beruht vielmehr auf der Qualität, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit des Produkts, denn hier entscheidet sich letztlich, ob die Ware den Preis wert ist". Dieses Argument ist überzeugend, wie man anhand der gut gefüllten Auftragsbücher sieht. Wie wird's weiter gehen? - "Wir haben zum April zwei weitere Mitarbeiter einstellt, die sich vorwiegend um die Betreuung unserer Kunden in Schleswig-Holstein kümmern werden. Gerade hier im Hausbezirk waren wir in den vergangenen Jahren etwas nachlässig", gibt Horstmann freimütig und ein wenig selbstkritisch zu.

Die Zukunft? - "Wissen Sie, unser Markt ist riesengroß, und wenn wir unsere Aufgaben kompetent und gewissenhaft lösen, wovor sollten wir Angst haben? - Wir stellen uns dem Wettbewerb entspannt und mit einer positiven Einstellung", gibt sich Horstmann optimistisch. Wenn alles normal läuft und es keinen massiven Einbruch gibt, wird man im Herbst über weitere Einstellungen nachdenken, eventuell für 2003 den Neubau eines Büro- und Lagergebäudes planen.

"Die Perspektiven sind ausgezeichnet, wir benötigen aber dringend bessere Rahmenbedingungen, wenn wir auch zukünftig im internationalen Wettbewerb erfolgreich sein wollen. Dies gilt vor allem für den steuerpolitischen Bereich, hier muss etwas für die Entlastung - speziell der mittelständischen Unternehmen - getan werden. Wenn weiterhin marode Großunternehmen subventioniert werden statt den Mittelstand zu stärken, werden wir schon bald die soziale Komponente unserer Marktwirtschaft nicht mehr erfüllen können, natürlich mit fatalen gesellschaftspolitischen Auswirkungen", übt Horstmann deutlich Kritik an der momentanen Politik. Von der groß angekündigten Reform könne nicht die Rede sein, die Steuer- und Abgabenlast "hängt dem Mittelstand wie ein Mühlstein um den Hals", so Horstmann. Kritisch wird es, wenn die neuen EU-Richtlinien zur Kreditvergabe in Kraft treten und die Banken auf Grund des strengeren Risikomanagements notwendige Kredite verwehren. "Im Interesse der Allgemeinheit muss es die Aufgabe der Banken sein, die Finanzierung gerade des Mittelstands zu sichern."

Raisdorf, den 05.02.2002